
Denise Nagel
Von der Praktikantin zur Auszubildenden Werkzeugmechanikerin
„Ich habe mich schon in jungen Jahren für handwerkliche Tätigkeiten interessiert. Nach meinem Schulabschluss habe ich mich dann entschieden, einen Metallberuf auszuüben. Deswegen habe ich zunächst ein Berufsgrundschuljahr in der Metalltechnik absolviert, um überhaupt einen weiteren Einblick zu bekommen und um zu testen, ob mir die Arbeit mit Metall Spaß macht. In diesem Zeitraum stand auch ein Betriebspraktikum auf dem Lehrplan. Ich habe mich bei Brökelmann in der Schlosserei beworben, um dort kennenzulernen, was die Tätigkeiten eines Industriemechanikers sind, wie zum Beispiel etwas an einer Strangpresse repariert oder ausgewechselt wird. Es gehören auch Kleinigkeiten zu diesem Aufgabenfeld, wie zum Beispiel Schrauben an Maschinen wechseln oder Gewinde nachschneiden. Dann habe ich noch ein 3-tägiges Praktikum im Werkzeugbau gemacht, um einen Einblick in den Ausbildungsberuf des Werkzeugmechanikers zu bekommen. Die haben bei uns die Aufgabe, die Strangpresswerkzeuge zu kontrollieren. Dazu gehören handwerkliche Tätigkeiten, wie zum Beispiel Polieren des Profils, Schleifen und auch Fräsarbeiten. Dieser Bereich hat mir am Meisten Spaß gemacht und ich habe mich dann auf den Ausbildungsplatz des Werkzeugmechanikers beworben und habe diesen auch bekommen. Ich habe ein sehr gutes handwerkliches Geschick und kann auf hundertstel Millimeter genau arbeiten.“
